Wann braucht mein Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten?

Nur für Unternehmen mit mehr als 9 Mitarbeitern ist der Einsatz eines Datenschutzbeauftragten grundsätzlich vorgeschrieben.

Viele unserer Kunden haben uns gefragt, ob sie denn jetzt einen Datenschutzbeauftragten brauchen. Dazu haben wir recherchiert und geben die gesammelten Informationen - ohne Gewähr - gerne weiter.

Zuerst einmal eine Entwarnung:
Kleine Firmen wie beispielsweise eine Tanzschule mit 10 Angestellten/freien Mitarbeitern brauchen KEINEN Datenschutzbeauftragten.

Praktischer Fall: Sie haben 1 Sekretärin, die die (Online-)Anmeldungen für einen Kurs bearbeitet, Sie selbst als Inhaber/in kontrollieren die Daten oder geben Abbuchungsaufträge an ihre Bank weiter und ein verantwortlicher Mitarbeiter hat ebenfalls Zugriff auf die Daten: Das sind erst 3 Personen - es fehlen als noch weitere 7 Personen, bis das Gesetz einen Datenschutzbeauftragten vorschreibt.

Zum Merken: Nur wenn 10 und mehr Mitarbeiter mit den Daten der Kunden arbeiten, greift das Gesetz. Tanzlehrer/innen, die nur unterrichten und keinen Zugriff auf Kundendaten haben, zählen also nicht. Wir kennen keine Tanzschule, die 10 Mitarbeiter nur für die Datenverarbeitung hat!

Damit könnten wir das Thema für die meisten unserer Kunden abschließen. Der Vollständigkeit halber geben wir nachfolgend unsere weiteren Recherche-Ergebnisse preis.


Wer braucht einen Datenschutzbeauftragten?

Alle öffentliche und nicht-öffentliche Stellen wie Unternehmen oder Vereine, in denen zehn oder mehr Mitarbeiter ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten – der Beschäftigten, von Kunden oder Interessenten – befasst sind.

Der Beschäftigtenbegriff ist weit zu verstehen, es zählen auch Leiharbeitnehmer, Praktikanten, Teilzeitkräfte etc. als Beschäftigte dazu. Es ist dabei irrelevant, ob die Beschäftigtenzahl kurzzeitig unter oder über 10 Beschäftigte fällt. Entscheidend ist allein, wie hoch die Beschäftigtenzahl im Normalfall ist.

Diese Grenze entfällt in Branchen wie Adressdatenhandel oder Marktforschung, hier ist ein Datenschutzbeauftragter unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiter zwingend erforderlich. Es können Bußgelder von bis zu 50.000 Euro verhängt werden. Nur für bestimmte Rechtsverstöße sind Bußgelder bis zu 4 % des Jahresumsatzes eines Unternehmens, beziehungsweise 20 Mio. Euro, zulässig, wobei der jeweils höhere Wert gilt. Dabei ist auf den gesamten weltweiten Jahresumsatz des betreffenden Unternehmens abzustellen und nicht etwa nur auf den in Europa erwirtschafteten.


Welches Unternehmen braucht einen Datenschutzbeauftragten?

A) Mindestens zehn Personen müssen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten im Unternehmen beschäftigt sein.

Zum einen muss es sich um eine Tätigkeit handeln, die eine umfangreiche, regelmäßige und systematische Überwachung von Personen erforderlich macht.

Wann das der Fall ist, ist in der DSGVO leider nicht definiert. Anhaltspunkte für eine umfangreiche und systematische Tätigkeit können aber Dauer der Überwachung, Anzahl der betroffenen Personen und Menge der betroffenen Daten sein.

B) Die Datenverarbeitung muss eine Kerntätigkeit des Unternehmens sein.

Das ist der Fall, wenn die betreffende Datenverarbeitung ein zentraler Bestandteil der unternehmerischen Tätigkeit ist. eRecht 24 nennt beispielsweise die Verarbeitung von Gesundheitsdaten für ein Krankenhaus oder die Verarbeitung von Adressdaten für Auskunfteien ein zentrales Element ihrer Tätigkeit.

Die Verwaltung von Personaldaten innerhalb eines Unternehmens ist dagegen in der Regel als Nebentätigkeit einzustufen.

c) Die Kerntätigkeit des Unternehmens besteht in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Datenkategorien.

Als besondere Datenkategorien gelten vor allem folgende Daten:

  • Gesundheitsdaten
  • personenbezogene Daten über Straftaten oder strafrechtliche Verurteilungen
  • Daten zum Sexualleben oder zur sexuellen Orientierung
  • Daten aus denen die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgeht
  • genetische und biometrische Daten

Wenn Sie eine dieser Datenkategorien verarbeiten, kommt es nur noch darauf an, ob eine „umfangreiche Verarbeitung“ im Sinne der DSGVO vorliegt. Ist dies der Fall, müssen Sie einen Datenschutzbeauftragten bestellen.


Datenschutzbeauftragter in kleinen Unternehmen?

Es steht natürlich auch allen kleinen Unternehmen offen, freiwillig einen Datenschutzbeauftragten zu ernennen. Das schafft Vertrauen bei Kunden, Partnern und Dienstleistern und ist sowohl eine Investition in die Absicherung möglicher Risiken als auch in die Reputation des Unternehmens.

Und selbst wenn kein Datenschutzbeauftragter bestellt werden muss, ist es nötig, dass dessen Aufgaben im Unternehmen von anderer Stelle wahrgenommen werden, beispielsweise vom Inhaber oder eine von ihm beauftragte Person bzw. der Geschäftsführung.


Was macht ein Datenschutzbeauftragter?

Im Unternehmen wirkt ein Datenschutzbeauftragter auf die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen hin, ohne jedoch ein Weisungsrecht zu haben. Er hat lediglich prüfende Funktionen rund die Datenverarbeitung: etwa die Zulässigkeit der Verfahren zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten von Kunden, Lieferanten und der Beschäftigten, der Verfahren im Bereich Marketing und Vertrieb mit Einhaltung von Informationspflichten gegenüber Betroffenen und Werbewidersprüchen sowie der Verfahren zur Berichtigung, Sperrung und Löschung gespeicherter personenbezogener Daten.

Darüber hinaus nimmt er etwa die technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Datenschutz unter die Lupe, ist verantwortlich für die Schulung der Mitarbeiter, die personenbezogene Daten verarbeiten, und er erstellt einen jährlichen Tätigkeitsbericht für die Geschäftsführung.

Ob freiwillig oder aufgrund der Vorschrift – Unternehmen können frei wählen, ob sie einen internen Mitarbeiter schulen und zum Datenschutzbeauftragten bestellen, oder ob sie Gebrauch von einem externen Datenschutzspezialisten machen. Die jeweiligen Vorteile liegen auf der Hand: Ein interner Mitarbeiter kennt die Kollegen und die betrieblichen Prozesse aus eigener Erfahrung. Ein externer Datenschutzbeauftragter ist hingegen bereits Experte auf dem Gebiet des Datenschutzes und damit sofort einsatzbereit. Er ist bezüglich Gesetzesänderungen stets auf dem aktuellen Stand und kann bei festgefahrenen Positionen als neutraler Dritter von außen leichter vermitteln.

Quellen:
Die Bundesbeautragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
TÜV Süd
eRecht 24.de

Downloads

   Die Datenschutzgrundverordnung als PDF zum herunterladen

Zum Herunterladen bitte das PDF-Symbol anklicken.

 

*Weiterführende Links zu Thema

Bundesministerien der Justiz und für Verbraucherschutz

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit

Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V.

Europäisches Parlament, EU-Datenschutzgrundverordnung

Heise-Verlag

Intersoft Consulting - Website mit der kompletten Datenschutzverordnung

Haufe-Verlag

Computerwoche Online

EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO): Pflicht für alle ab 25. Mai 2018

Es geht um Recht und Gesetz, was sich erfahrungsgemäß für alle (uns selbst eingeschlossen) als häufig schwierig und fast immer ziemlich unverständlich darstellt. Wer aber eine Website betreibt, muss sich damit auseinandersetzen - so wollte es der Gesetzgeber schon früher und so will es nun die neue (alte) EU-Datenschutzgrundverordnung im Besonderen.

Im Folgenden unternehmen wir den Versuch, die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Betrieb einer eigenen Website auf ein verständliches Maß zu bringen.

Vorausschicken möchten wir, dass wir selbst Laien sind. Die Cleo GmbH macht Werbung, keine Rechtsberatung. Die folgenden Informationen sind also nicht mehr als Handlungsempfehlungen, die sich aufgrund verschiedener Datenquellen, insbesondere der Website der Europäischen Union*, ergeben.

Diese Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Rechtssicherheit. Alle Inhalte wurden von uns sorgfältig recherchiert, wir können aber keine Gewähr für deren Richtigkeit übernehmen. Die Cleo GmbH behält sich Änderungen, Korrekturen oder die gänzliche Entfernung kompletter Inhalte ohne Angabe von Gründen vor.

Sollten Sie speziell auf Ihre Bedürfnisse passende Rechtsauskünfte benötigen, empfehlen wir dringend, eine Rechtsberatung Ihres Vertrauens aufzusuchen.

Tipp: Am Ende dieses Artikels finden Sie die Datenschutz-Grundverordnung als PDF-Download sowie weiterführende Links mit externen Informationen zum Thema.


Website oder Webseite - ist doch alles dasselbe…

Nein. Wir fangen ganz einfach an: Eine Website ist der gesamte Webauftritt, der mit Ihrer Domain verbunden ist. Eine Webseite ist lediglich eine der vielen Unterseiten, beispielsweise die Seite, die Sie gerade lesen.

Zur Veranschaulichung: Ein komplettes Buch entspricht einer Website, eine einzelne Buchseite einer Webseite.

Warum das wichtig ist? Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen Website und Webseite. Welche Auswirkungen das im Streitfall haben kann, können wir nicht beurteilen. Bisher hatten wir diesen Fall noch nicht. Aber wir wollen auf alle Fälle korrekt bleiben.


Nein, die EU-Datenschutzgrundverordnung startet nicht im Mai 2018…

Es gibt keine EU-Datenschutzgrundverordnung, die am 25. Mai 2018 in Kraft tritt. Sie wurde bereits im April 2016 durch das Europa-Parlament verabschiedet und trat im Mai 2016 in Kraft - mit einer 2-jährigen Übergangsfrist.

Diese Übergangsfrist endet also im Mai 2018 und wird dann für alle Website-Betreiber verbindlich.


Betrifft mich alles gar nicht, ich habe ja nur eine private Website…

Leider falsch. Der Gesetzgeber unterscheidet nicht in private oder kommerzielle Websites. Grundsätzlich gilt die EU-Datenschutzgrundverordnung für alle, die sich per eigener Website im Internet darstellen. Es gibt aber Unterschiede in der Anwendung.

Wenn Sie nur ein paar private Fotos für Ihre Familienangehörigen auf Ihrer Website veröffentlichen und diese sich ganz offensichtlich an einen ganz kleinen Personenkreis richtet, bleiben Sie von den umfangreichen Rechtsmaßnahmen verschont.

Wenn Sie aber Ihre Website mit Facebook oder gar Google verbinden (also wie fast 100% aller Websites) bleibt Ihnen nichts anderes übrig als jetzt weiterzulesen!

Unklar ist, was “privat” genau bedeutet. Die Abmahnindustrie freut sich schon…


Butter bei die Cookies…

Cookies sind das süße Gift aller Website-Betreiber. Notwendig und gefährlich zugleich. Wenn Sie eine Website oder eine Unterseite aufrufen, speichert sich (meistens) automatisch ein Cookie auf Ihren Rechner. Warum? Die besuchte Website speichert die IP-Adresse ihres Rechners, Herkunftsland, Rechnertyp, Datum, die aufgerufene Website und einige andere Daten.

Der Vorteil: der Website-Betreiber kann anhand dieser Daten erkennen, wer welche Seite wie oft aufgerufen hat oder welche Seite der Besucher vorher betrachtet hat. Anhand dieser Informationen kann man Optimierungen, Ergänzungen etc vornehmen, was zu aktuelleren Webseiten führt.
Oder aber wie beispielsweise bei Amazon, wo dann persönliche Zugangsdaten und Passwort abgespeichert werden, damit Sie beim nächsten Besuch nicht wieder alles neu eingeben müssen.

Der Nachteil: mit relativ wenig Aufwand können Besucherprofile erstellt werden (siehe oben). Inwieweit diese dann tatsächlich personalisiert in Datenbanken landen, können wir nicht sagen. Aber eines ist klar - nichts geht verloren!


Im Netz ist nichts umsonst!

Eine Website zu betreiben kostet Geld. Die geringsten Kosten verursachen dabei Installation und Design einer Website. Die laufenden Unterhaltungskosten sind ungleich höher, auch wenn Sie einem nicht sofort ins Auge fallen.

Da sind regelmäßige inhaltliche Aktualisierungen mit Text und Bildern erforderlich. Dann kommen immer wieder programmtechnisch oder sicherheitstechnisch relevante Updates für das Betriebssystem und verwendete externe Komponenten (z.B. Diashow) auf den Markt. Gut, dass alles weiterentwickelt wird. Schlecht, denn diese Aktualisierungen kosten Zeit - und damit Geld.

Wer zahlt das alles? Nun, im realen Leben Sie als Website-Betreiber in harten Euros. Aber: Indirekt zahlt auch jeder Website-Besucher. Mit seinen Daten, die automatisch durch Cookies (siehe oben) oder z. B. durch Google-Analytics etc erhoben werden. Leider nicht an Sie als Website-Betreiber, sondern an die Unternehmen, die technisch in der Lage sind, die im Netz übermittelten Daten abzufangen, zu speichern und auszuwerten.

Und diese gesammelten Informationen kann man zu Geld machen (beispielsweise durch den Verkauf an Werbeanbieter). Alle großen Website-Anbieter tun das, denn auch sie müssen Geld verdienen.

Sie freuen sich zu früh: Sie sind zu klein für eine effektive Vermarktung! Die meisten Kunden der Cleo GmbH sind mittelständige Unternehmen oder kleine Personengesellschaften mit relativ geringem Datenaufkommen. Die Vermarktung kleinster Datenmengen ist wirtschaftlich (noch) nicht sinnvoll. Wir sind aber sicher, dass sich auch das irgendwann ändern wird. Dann werden Sie reich :).


Das passiert, wenn Sie unsere oder irgendeine andere Website (Ebay, Facebook etc) besuchen…

Jeder Text dazu wäre viel zu kompliziert, deshalb arbeiten wir lieber mit einer anschaulichen Grafik, die - zugegebenermaßen - die Datenströme vereinfacht darlegt.

Tipp: Schauen Sie sich ganz genau an, wo das EU-Zeichen steht. Überall an diesen Stellen müssen Sie als Website-Betreiber die EU-Datenschutzgrundverordnung beachten!


Empfehlungen für die Umsetzung rechtskonformer Websites

Zunächst mal hier ein Haftungsausschluß (siehe Textanfang). Wir sind eine Werbeagentur und keine Rechtsanwaltskanzlei und können daher keine Gewähr für die Richtigkeit der folgenden Empfehlungen übernehmen. Tipp: Wenn Sie sich unsicher sind, dann konsultieren Sie eine auf Internetrecht und Datenschutz spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei.

Grundlagen unsere Empfehlungen sind Informationen von den Webseiten des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz sowie der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, des Haufe-Verlags, Heise Online, von Datenschutz.org und der Europäischen Union. Weiterführende Links zum Thema finden Sie am Ende dieses Artikels.

Empfehlungen, die für alle Websites gelten:

1. Ausführliches Impressum mit allen gesetzlich vorgeschriebenen Angaben

  • Ausführliches Impressum mit allen gesetzlich vorgeschriebenen Angaben
  • Verantwortlichkeit gemäß § 5 Telemediengesetz
  • Redaktion der Website und Webmaster
  • Urheberrechte
  • Bildnachweise/Copyrights
  • Schutz des geistigen Eigentums
  • Lizenzrechte
  • Haftung
  • Allgemeine Datenschutzerklärung
  • Informationen zur Erhebung und Verarbeitung persönlicher Daten
  • Software-Lizenzen

2. Ausführliche Datenschutzerklärung mit weiterführenden Links zu den jeweiligen Informationsseiten inklusive Links auf die Widerspruchsseiten des Diensteanbieters

  • Allgemeine Datenschutzerklärung
  • Datenschutzerklärung für Cookies
  • Datenschutzerklärung für Google Analytics
  • Datenschutzerklärung für Facebook
  • sofern erforderlich entsprechende Datenschutzerklärungen für Twitter, Instagramm etc

3. Einrichtung einer Opt-in/-out Möglichkeit für Datenverarbeitung

Auf der Startseite der Website muss zukünftig (bisher optional) auf den Datenschutz hingewiesen werden. Gleichzeitig muss der Besucher die Möglichkeit erhalten, der Datenschutzerklärung zuzustimmen oder auch abzulehnen.
Dazu muss er die Möglichkeit erhalten, die Datenschutzerklärung vorab ohne großes Suchen zu finden.


4. So wenig Automatismus wie möglich

Wenn man auf soziale Netzwerke verzichten kann: Die automatische Verknüpfung mit Facebook und Co sollte unterbrochen werden und auch hier durch eine Opt-in/-out Möglichkeit ersetzt werden.
Für Websites, die sich an Endkunden richten, ist ein Verzicht schlicht nicht möglich. Die Verbindungen zu sozialen Netzwerken sind für das Marketing zu wichtig. Hier gilt es, explizit in der Datenschutzerklärung auf die Folgen aufmerksam zu machen.


Und was muss ich jetzt konkret tun?

Kunden der Cleo GmbH werden bis Mitte April über alle notwendigen Maßnahmen und Arbeiten an ihren Websites informiert. Nichkunden wenden sich an ihren Webmaster.

Stand der Informationen: 1. März 2018

 

Downloads

Die vollständige EU-Datenschutz-Grundverordnung in deutscher Sprache

Kurzinfos der Datenschutzkonferenz der Bundesländer (DSK) zu Aufsichtsbefugnissen und Sanktionen

Kurzinfos der Datenschutzkonferenz der Bundesländer (DSK) zu Verarbeitungsrichtlinien in unterschiedlich großen Unternehmen

Zum Herunterladen bitte das PDF-Symbol anklicken.

 

*Weiterführende Links zu Thema


Bundesministerien der Justiz und für Verbraucherschutz

Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit

Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V.

Europäisches Parlament, EU-Datenschutzgrundverordnung

Heise-Verlag

Intersoft Consulting - Website mit der kompletten Datenschutzverordnung

Haufe-Verlag

Computerwoche Online

ARD/ZDF-Onlinestudie 2017: Neun von zehn Deutschen sind online

Die Internetnutzung nimmt weiter zu: sowohl nach Personen als auch nach Nutzungszeit. Nicht zuletzt, weil die Internetnutzer im Jahr 2017 erstmals über konkrete Tätigkeiten und nicht mittels einer pauschalen Abfrage ermittelt werden. Darüber hinaus wurde nach Sehen, Hören und Lesen von Inhalten differenziert, um auch zukünftige Erhebungen methodisch stabil zu gewährleisten. Die Gesamtreichweite für Onlinevideos stagniert, während vor allem die Streamingdienste steigende Nutzung verzeichnen. Zu diesen zentralen Ergebnissen kommt die ARD/ZDF-Onlinestudie 2017, die erstmals im Rahmen der Studienreihe „Medien und ihr Publikum (MiP)“ im Auftrag der ARD/ZDF-Medienkommission durchgeführt wurde.

In diesem Jahr sind 62,4 Millionen Menschen der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren online, dies entspricht einem Anteil von 89,8 Prozent. Die Steigerung liegt bei 4,4 Millionen bzw. sechs Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, was unter anderem auf die geänderte Abfrage zurückzuführen ist: Ein WhatsApp-Nutzer versteht sich nicht unbedingt als Internetnutzer. Durch das gezielte Fragen nach Tätigkeiten wird die präzise Zuordnung erleichtert. Täglich sind rund 72 Prozent bzw. 50,2 Millionen Menschen online.

Das Internet als Verbreitungs- und Contentplattform macht eine Unterscheidung nach Mediengattungen wie Radio, Fernsehen, Print und Internet zunehmend unmöglich. Von insgesamt 149 Minuten (knapp 2,5 Stunden) täglicher Internetnutzung wird eine dreiviertel Stunde für Mediennutzung aufgewendet. Rund eine Stunde Zeit wird mit Individualkommunikation, die meiste Zeit jedoch mit sonstiger Internetnutzung verbracht. Bei den 14- bis 29-Jährigen entfällt 2017 die meiste Zeit auf mediale Inhalte.

Der Intendant des Hessischen Rundfunks und Vorsitzende der ARD/ZDF-Medienkommission Manfred Krupp ordnet die Ergebnisse ein: „Die jüngste Altersgruppe nutzt täglich fast zwei Stunden lang mediale Inhalte im Netz, die 30 bis 49-Jährigen immerhin fast eine Stunde. Wer für diese Generationen relevant bleiben will, muss ihnen attraktive Informations- und Unterhaltungsangebote auf ihren Plattformen machen - und dabei inhaltlich und gestalterisch mit den Erwartungen des Publikums und den Standards des Marktes Schritt halten.“

Die meisten Anwendungen, wie Videoportale, allen voran YouTube, Mediatheken der Fernsehsender oder Facebook, können ihre Bedeutung gegenüber dem Vorjahr nicht weiter steigern. Trotzdem werden Fernsehsendungen im Netz beliebter, und die Reichweite der kostenpflichtigen Video-Streamingdienste steigt deutlich an. Bei 14- bis 29-Jährigen sind bei amerikanischen oder internationalen Filmen und Serien leichte Verschiebungen hin zu Streamingdiensten wie Amazon Prime und Netflix festzustellen, die vor allem mit den privaten Fernsehanbietern im Bereich Fiktion konkurrieren. Im Vergleich zum klassischen Fernsehen spielen jedoch die Streamingdienste in der Gesamtbevölkerung eine geringe Rolle.

Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2017 basieren auf einer repräsentativen Dual-Frame-Stichprobe von insgesamt 2.017 deutschsprechenden Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Die Feldarbeit wurde vom Institut GfK MCR durchgeführt und dauerte von Ende Januar bis Mitte April 2017.

Eine ausführliche Analyse der Daten können Sie hier als PDF herunterladen.

Eine zusammenfassende Auswertung der Autoren steht hier als PDF-Download bereit.

Online finden Sie die Studie auf www.ard-zdf-onlinestudie.de.

Kompendium Internetrecht Stand April 2017 von Prof. Dr. Thomas Hoeren

Das Kompendium Internetrecht des Münsteraner Jura-Professors Dr. Thomas Hoeren steht in einer neuen Fassung zum kostenfreien Download bereit. Das mittlerweile über 600 Seiten starke Nachschlagewerk gibt einen umfassenden Überblick zur Rechtsprechung im Online-Bereich.

Weiterlesen

Initiative D21: Digital Atlas Deutschland 2015

Mit der Studie D21-Digital-Index misst die Initiative D21 seit 2001 die Entwicklung des Digitalisierungsgrads der deutschen Bevölkerung – ihren Zugang, ihre Kompetenz, ihre Offenheit sowie ihre Nutzungsvielfalt bezogen auf digitale Medien und das Internet.

Weiterlesen

All rights reserved © 2005-2018 Cleo GmbH

Kundenzugang

Login für unsere Kunden: Bitte melden Sie sich mit Ihren persönlichen Zugangsdaten an. Sollten Sie noch keine eigenen Zugangsdaten erhalten haben, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.
Für die Bereitstellung unserer Dienste verwenden wir Cookies. Mit der Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Mehr Infos zum Datenschutz